Junge Amokläufer, sinnlose Gewalt, Drogen, Alkohol, Minderjährige die Kamasutra schon vor dem ABC in den Händen halten.
Fast täglich hören wir von vorgefallenen Kriminaldelikten, verübt von Kindern,
die gerade mal aufgehört haben in die Windeln zu scheißen.
Die Ursache für das Fehlverhalten ist die ausgangslose Situation der Kinder.
Die Generation: „Mir ist langweilig“ hat keinen Leitfaden.
Keine zu erfüllende Aufgabe, keine Möglichkeit herauszufinden wer man eigentlich ist.
Morgens steht man auf, geht zur Schule, abends kommt man Heim und ist eigentlich auf seine Eltern angewiesen.
Doch viele Eltern sind einfach überfordert.
Es gibt genug Gründe überfordert zu sein, es kann die Arbeit sein, der Frust keine Arbeit zu haben.Der Mangel an Bildung, oder eine Doktorarbeit die mehr Zeit in Anspruch nimmt als man gerne hätte.
Die Kinder/Jugendliche finden einfach keine Aufmerksamkeit und im Endeffekt keinen Platz in dieser Gesellschaft.
Doch jeder Mensch versucht einen Platz in dieser Gesellschaft zu finden, egal ob Zuhause bei den überforderten Eltern oder auf der Straße unter Menschen denen dein Wohlergehen am Genitalbereich vorbeigeht.
Bei einem duzend, macht es schon auf dieser Stufe klick, und man bläst sich eines Tages nach der Schule das Hirn weg.
Manchmal, kann es vorher sogar den einen oder anderen Schulkameraden treffen.
Andere fangen an zu Saufen oder Drogen zu nehmen, so findet man eben am schnellsten Gleichgesinnte und einen imaginären Zufluchtsort, an dem die Zeit stehen bleibt.
Sex spielt beide der Suche nach sich selbst auch eine große Rolle, nicht die Liebe macht Sex für die Jugendlichen attraktiv, eher den Respekt den man bei Freunden gewinnt.
Es wäre falsch zu Behaupten die Eltern wären schuld, genau dieses Vorurteil führt zu einer niedrigen Geburtenrate, wie wir sie gerade erleben.
Ich suche die Schuld nicht bei den Eltern, sondern beim Staat.
Nicht weil es viel leichter ist auf den Staat mit der Hand zu zeigen und alles in die Schuhe der Machthaber zu schieben!
Nein, es geht hier um den Mangel an Förderungsmöglichkeiten für die Jugendlichen unterschiedlichster Schichten die der Staat bieten sollte.
Denn was passiert eigentlich nun mit den Jugendlichen, die nach dem 12 Lebensjahr den Spielplatz verlassen, aber nicht so richtig in der grauen Masse, in der sich auch deren frustrierte Eltern befinden angekommen sind?
Der Steuerzahler finanziert zwar die Reparaturarbeiten an öffentlichen Einrichtungen, die von solchen Jugendlichen demoliert werden, aber nicht den tatsächlichen Schaden, welcher in der Person des Täters liegt.
Die Errichtung von kulturfördernden Zentren für vernachlässigte Kinder, könnte diesen, einen Sinn zu Leben geben.
Das Gefühl, ein Teil der gebildeten Gesellschaft zu sein, im Mittelpunkt zu stehen.
Die sportlichen, kulturellen, gemeinschaftlichen Errungenschaften die man in solchen Einrichtungen erkämpfen könnte, würden den Kindern den Alkohol, den sinnlosen Sex und die Gewalt ersetzen.
Man würde nicht mehr der Stecher von neben an sein, sondern vielleicht der Künstler von Morgen.
Doch wieso soll der Staat diese Einrichtungen finanzieren?
Sollen die Eltern doch für Ihre Kinder zahlen!
Diese Menschen sind die Zukunft dieses Landes, also investiert dieses Land in das eigene Wohlergehen, da man damit, die „Steuerzahler“ von Morgen, auf die richtige Laufbahn bringt.
Ebenso muss man bedenken, dass die Eltern nicht über die Mittel verfügen, den Kindern sowas zu finanzieren.
Doch so kurzsichtig unsere Gesellschaft ist, ist es leichter eine Haltestelle zu reparieren als die gebrochenen Moralvorstellungen eines verwahrlosten Kindes.
Verfasst von mindtrashfactory
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